Friedeberg (Neumark) Polen

„Friedeberg”
Panoramaansicht - Strzelce Krajenskie
Kupferstich, um 1652
13,8 x 35,3 cm (Darstellung)
16,3 x 37,8 cm (Blatt)

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„Friedeberg"

Historische Ortsansicht. Kupferstich, um 1652. Von Caspar Merian. 13,8 x 35,3 cm (Darstellung) / 16,3 x 37,8 cm (Blatt).

Aus: Merian, Matthäus : Topographia Electorat[us] Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae. (Frankfurt am Main: Merian 1652)

In der Platte betitelt "Friedeberg". Ferner mit der Legende. Dekorative Ansicht der heute in Polen liegenden Kleinstadt Strzelce Kraje?skie (deutsch: Friedeberg (Neumark). Gelegen in der polnischen Woiwodschaft Lebus zwischen dem Pommerschen Höhenrücken und dem Netzebruch. Im Dreißigjährigen Krieg brannte 1637 die Stadt nieder. Am Ende des Krieges war die Einwohnerschaft auf 20 Prozent des Vorkriegsstandes gesunken. Mit dem Wappen der Stadt dekoriert. Wasserzeichen Monogramm "PB".

Mit der normalen Verlagsbugfalte. Allseits fachmännisch angerändert. Insgesamt gut erhalten.

Künstler


Merian, Matthäus - Matthäus Merian (1593 Basel - 1650 Langenschwalbach). Schweizerisch-deutscher Kupferstecher und Verleger. Schüler beim Züricher Kupferstecher Friedrich Meyer. 1610-15 Studium bei Dietrich Brentel Straßburg und bei Jacques Callot in Nancy und Paris. 1615 Entstehung seines großen Basler Stadtplans. 1616 Arbeit bei dem Verleger und Kupferstecher Johann Theodor de Bry in Frankfurt am Main und Oppenheim. Ab 1623 Fortführung des Verlagshauses de Brys in Frankfurt. Vater von Matthäus Merian dem Jüngeren, Caspar Merian sowie Maria Sibylla Merian. Merian gab eine Reihe von "Topographien" verschiedener Länder heraus; es erschienen 30 Bände mit über 2000 Stadt- und Ortsansichten. Die nach der Natur aufgenommenen Ansichten sind in der Perspektive meisterhaft und stellen oftmals die ältesten dokumentierten Ansichten der jeweiligen Orte dar. Zwischen 1633 und 1738 erschien in 21 Bänden das von Merian begründete "Theatrum Europaeum", eine umfassende Chronik der Zeit, im Besonderen des Dreißigjährigen Krieges und der Regierungszeit Ludwigs XIV. Von den 720 illustrierenden Kupfertafeln hat Merian selbst rund 140 Stück gestochen.

Merian, Caspar - (1627 Frankfurt am Main - 1686 Schloss Waltha/Westfriesland). Bedeutender topographischer Kupferstecher und Verleger des Barock. Sohn und Schüler des Kupferstechers Matthäus Merian d. Ä., Halbbruder von Maria Sibylla Merian. Nach dem Tod des Vaters führte er den Frankfurter Verlag gemeinsam mit seinem Bruder Matthäus d.J. Herausgegebene Hauptwerke 'Topographia Germaniae' und 'Theatrum Europaeum'.

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Ortsansichten Polen, Neumark, Landkreis Lebus, Dreißigjähriger Krieg

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