Leipzig

„Wohnhaus im Löhr'schen Garten in Leipzig”
Gartenansicht -
Umrissradierung, um 1815
24,6 x 32,6 cm (Darstellung)
30,4 x 40,3 cm (Blatt)

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„Wohnhaus im Löhr'schen Garten in Leipzig"

Historische Ortsansicht. Umrissradierung , um 1815. Von Johann Jacob Wagner. 24,6 x 32,6 cm (Darstellung) / 30,4 x 40,3 cm (Blatt).

Unterhalb der Darstellung mittig betitelt, sowie mit der Künstlerangabe "J. J. Wagner delt. et. sculps." unten links versehen. Das Löhrsche Palais wurde von einem der bekanntesten Stadtbaumeister Leipzigs - Johann Carl Friedrich Dauthe - 1777/78 für den Bankier Eberhard Heinrich Löhr erbaut. Mit diesem Gebäude begann Dauthe seine Karriere als Architekt und führte damit den klassizistischen Zopfstil in Leipzig ein. Die stadtgewandte Front des Hauses war schlicht gestaltet, jedoch öffnet sich die Gartenfront in eine reich verzierte Dreiflügelanlage - wie es die Darstellung verdeutlicht. Das Palais befand sich nordwestlich der heutigen Innenstadt, wo das Hotel Fürstenhof steht. Die Szenerie wird durch eine kleine Staffage-Gruppe unten links belebt. - Sehr seltenes Blatt mit detailreicher Darstellung.

Bugfalte geplättet, verso oben mit Papierfalz verstärkt. Im Randbereich leicht knitter- und quetschspurig. An den Rändern minimal gebräunt. Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.

Künstler


Wagner, Johann Jacob - (1766 Leipzig - 1834 Leipzig). Deutscher Zeichner, Kupferstecher und Radierer. Schüler von Adam Friedrich Oeser und Johann Friedrich Bause. Stach nach fremden Vorlagen zahlreiche Landschaften, Ereignisblätter und Vignetten. Nach eigener Idee von ihm die "Siegesplätze der Völkerschlacht oder Ansichten der Dörfer bei Leipzig" 1814/15.

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Zopfstil, Sachsen, Landkreis Leipzig, Klassizismus (Stilepoche), Klassizismus, Gartenkunst

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